Berufsbildende Schule Bingen



BBS Bingen knüpft China-Kontakt

 

15.06.2009 - BINGEN

(red). Nach dem Stefan-George-Gymnasium (wir berichteten mehrfach) strebt nun auch die BBS Bingen eine Schulpartnerschaft in China an. Mit der "High-New Vocational School" in Qingdao in der Provinz Shandong wurden jetzt Kontakte geknüpft. Die Schule hat rund 2700 Schüler in Fachklassen unter anderem für Kfz-, Elektro-, Metall-, Informationstechnik, Groß- und Außenhandel, Tourismus und Ernährung. Initiiert wurde die Schulpartnerschaft von chinesischer Seite durch Dr. SunXi, Vorsitzende des Industrie- und Handelsvereins Shandong - Germany. Die chinesische Provinzregierung hat erhebliche Mittel bereitgestellt, um Schulpartnerschaften mit deutschen Berufsschulen zu fördern. Das Bildungsministerium der Provinz Shandong ist bemüht, ein berufsbildendes Schulwesen nach dem Vorbild der Bundesrepublik Deutschland aufzubauen (Duales System). In diesem Zusammenhang wünscht man sich Hilfe von deutschen berufsbildenden Schulen vor allem in Hinblick auf die Lehrerausbildung. Angedacht ist zunächst ein Lehreraustausch zwischen der High-New Vocational School in Qingdao und der Berufsbildenden Schule Bingen. Pro Jahr sollen drei bis fünf chinesische Lehrkräfte für vier bis acht Wochen die BBS Bingen besuchen, um hier von den langjährigen Erfahrungen der deutschen Lehrer zu profitieren. Im Gegenzug sollen einzelne Kollegen der BBS Bingen für zwei bis vier Wochen nach China reisen, um an der Schule Vorträge zur beruflichen Unterrichtspraxis zu halten und die chinesischen Kollegen in berufsbezogener Methodik zu unterweisen. Zur Vorbereitung und Anbahnung dieser Schulpartnerschaft weilt derzeit eine dreiköpfige Delegation der BBS unter Führung von Schulleiter Johannes Olliges in Qingdao, um ausführliche Gespräche mit der Schulleitung und Behörden zu führen.

(Artikel aus dem Binger Lokalteil der Allgemeinen Zeitung)

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