Berufsbildende Schule Bingen



Faszination Fernost

China-Informationsabend an der BBS Bingen

Wie alt ist die chinesische Kultur?

 

Wie liest man die chinesische Schrift?

 

Welche Bedeutung haben chinesische Vornamen?

 

Wie viele Chinesen heißen mit dem Nachnamen Li?

 

Im Rahmen ihrer Schulpartnerschaft mit der High-New Vocational School in Qingdao – in der Provinz Shandong im Nordosten Chinas – besuchen seit Ende des letzten Jahres vier junge Chinesen als Gastschüler/innen die Berufsbildende Schule Bingen. Dieser zweite Gastschulbesuch aus China war Anlass für einen Informationsabend, der vor einigen Tagen mit Unterstützung des Fördervereins an der Schule stattfand.

 

Auf die obigen und viele weitere Fragen wusste Feng Merten Antwort. Die gebürtige Chinesin lebt seit 15 Jahren mit ihrer Familie in Bingen-Dietersheim und unterstützt die Schulpartnerschaft der BBS sehr engagiert auf ehrenamtlichem Wege. In ihrem einstündigen reich-bebilderten Vortrag konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher viel Faszinierendes über die chinesische Kultur und aus dem Alltag der 1,3 Milliarden Chinesen erfahren (u. a. dass es in China 90 Millionen Menschen mit dem Nachnamen Li gibt).

 

Anschließend kamen die drei chinesischen Gastschülerinnen sowie ihr männlicher „Kollege“ zu Wort, die in Begleitung ihrer deutschen Gasteltern erschienen waren. Hu Man, Kong Chuisi, Li Yameng und Zhou Yongbo präsentierten ihre chinesische Schule und berichteten amüsant und kurzweilig aus ihrer Heimat. In Erinnerung bleiben wird sicherlich insbesondere die Vielzahl der chinesischen Köstlichkeiten, von denen für uns und unsere Gaumen nicht nur die Namen gewöhnungsbedürftig sind …

 

Mit vielen Fragen der Besucherinnen und Besucher konfrontiert sahen sich die vier deutschen Schüler der höheren Berufsfachschule, die im letzten Sommer ihr verpflichtendes achtwöchiges Betriebspraktikum in Qingdao absolviert hatten. Der spannende Vortrag von Bernd Försterling, Dominic Hoffmann, Damian Polec und Andreas Precht beleuchtete nicht nur den chinesischen Praktikumsbetrieb und ihre dortigen Aufgaben, sondern auch die Freizeitaktivitäten der deutschen „Viererbande“ und ihren Kontakt zur Partnerschule.

 

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich BBS-Schulleiter Johannes Olliges herzlich bei allen Mitwirkenden, insbesondere bei den beiden Organisatoren Martina Habig und Karlheinz Günther, der mit stimmungsvollen Impressionen einer China-Reise zu einem gelungenen Abschluss des Informationsabends beitrug.

 

Artikel aus der Neuen Binger Zeitung, Ausgabe vom 16. Februar 2011

 

 

Frau Feng Merten wusste auf viele Fragen Antwort.

 

 

Die chinesischen Gastschüler im Kreise ihrer Gasteltern

 

 



06.03.2011